mardi 29 décembre 2015

Die 10 ½ besten Filme des Jahres 2015

Von Julide Tanriverdi ausgesucht. Die Top 10 (und 1/2) Liste basiert auf Filmen, die ich alle über das Jahr gesehen habe.

1. „Mad Max: Fury Road“

Der 70jährige Regisseur George Miller lieferte mit diesem Actionfilm wohl den coolsten Film des Jahres. Atemberaubende Stunts und eine archaische Story machen ihn zu einem Erlebnis. Tom Hardy in der Titelrolle hinterlässt trotz weniger Dialoge einen bleibenden Eindruck. Charlize Theron dürfte eine der besten Frauenrollen des Jahres abgeräumt haben. Dieser Film wird noch Jahre für Gesprächsstoff sorgen und junge Filmemacher inspirieren. Wow!

2. „Spotlight“

Eine Gruppe von Journalisten in Boston deckt einen Skandal um Priester auf, die Kinder missbrauchen. Seit „Die Unbestechlichen“ gab es keinen Film, der journalistische Arbeit so gut darstellte. Kombiniert mit gutem Drehbuch, Regie und tollen Schauspielern wie Liev Schreiber, Michael Keaton, Mark Ruffalo, John Slattery, usw.. Hier stimmt wirklich alles.

3. „The Lobster“

Colin Farrell spielt einen Mann, der Single wird und sich in einem Hotel melden muss, wo er 45 Tage Zeit hat einen neuen Partner zu finden – oder aber er wird in ein Tier seiner Wahl verwandelt (er wählt den Hummer, wie der Titel bereits verrät). Klingt schräg und ist sogar super schräg, aber einer der interessantesten Filme darüber, wie wir Lebenspartner auswählen. Teilweise komisch, teilweise tragisch, teilweise nur abgefahren, ist dieser Film ein Muss für Cineasten. Und Colin Farrell ist endlich mal wieder brillant nach teilweise zweifelhaften Rollen.

4. „The Revenant – Der Rückkehrer“

Au Backe! Leonardo DiCaprio verdient wirklich jeden Cent seines Gehaltes in diesem Film und wird 100 prozentig den Oscar als bester Schauspieler abräumen. Der Film von Alejandro González Iñárritu ist vermutlich der abgefuckteste Western, den man sich vorstellen kann – extrem brutal und gewalttätig. DiCaprio ist der Trapper Hugh Glass, der von einem Bär verletzt und von seinen Kollegen zurückgelassen wird. John Fitzgerald (Tom Hardy) tut ihm noch etwas besonders Schlimmes an (No Spoilers!) und Glass schwört Rache. Und es scheint, als ob er nicht sterben kann, solange er nicht seine Rache kriegt. Nichts für schwache Nerven oder Vegetarier (Tieren ergeht es in diesem Film nicht besser als den Menschen).

5. „Anomalisa“

Charlie Kaufman schrieb das Drehbuch und ist Co-Regisseur in diesem Film der mit Stopmotion Technik aufgenommen wurde. Die Charaktere sind alle Marionetten und erzählen die Story eines einsamen Mannes im mittleren Alter. Seine Midlife Crisis wirkt alles andere als hölzern und sehr real. Und die grandiose Sexszene mit Marionetten muss man gesehen haben.

6. „Ex Machina“

Alex Garland schrieb diese Scifi-Story (und führte Regie) um einen exzentrischen Millionär, der einen weiblichen Roboter baut und dann testen will wie menschlich er ist. Der Film zeigt auf pikante Weise was uns als Mensch definiert. Alicia Vikander, Oscar Isaac und Domhnall Gleeson liefern ihr Bestes als Schauspieler.

7. „Men & Chicken“

Mads Mikkelsen spielt einen der vielen Brüder mit einer Hasenscharte, der nicht aufhören kann zu masturbieren. Wenn Sie den Film nach diesem Satz nicht automatisch sehen wollen, dann noch diese Info: Es ist ein verrückter dänischer Film, der aber im Grunde eine rührende Familienstory ist. Verwirrt? Glauben Sie mir einfach und gucken Sie ihn. Sie werden herzlich viel lachen.

8. „The Diary of A Teenage Girl”

Alexander Skarsgård spielt einen Mann, der Sex mit der minderjährigen Tochter seiner Freundin hat. Die 15jährige wird von Bel Powley gespielt und sie beeindruckt in dieser Rolle. Der Film hätte pervers und schmutzig sein können, ist aber stattdessen sehr liebevoll. Regisseurin Marielle Heller hat es ganz gut hingekriegt die Gedanken eines Teenagers einzufangen, der durch seine Unerfahrenheit falsche Entscheidungen trifft.

9. „Bridge of Spies: Der Unterhändler“

Theaterschauspieler Mark Rylance stiehlt jede Szene in diesem Film. Auch Tom Hanks überzeugt in dieser Story um einen amerikanischen Versicherungsanwalt und einen russischen Spion, die mitten im Kalten Krieg eine ungewöhnliche Freundschaft entwickeln. Steven Spielberg führt Regie. Eine Geschichtsstunde, die Spaß macht und zugleich informativ ist.

10. „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“

Matt Damon spielt den Astronauten Mark Watney, der versehentlich von seinen Kollegen auf dem Mars zurückgelassen wird (ich finde es besonders spaßig, dass Damon auch in „Interstellar“ auf einem Planeten gestrandet war, aber das nur am Rande). Er muss sogar seine eigenen Kartoffeln anbauen, um zu überleben bis er gerettet werden kann – was schwierig ist auf einem Planeten, wo nichts wächst. Das Buch von Andrew Weir ist brillant und eines meiner Lieblingsbücher (er sagt: „I have to science the shit out of this“, grob übersetzt „Ich muss mich mit Wissenschaft aus der Scheiße ziehen“). Regisseur Ridley Scott kommt nah genug da ran, um es in meine Liste zu schaffen. Zumal Matt Damon Watney genauso spielt, wie ich ihn mir vorgestellt hatte.

10 1/2. „Star Wars: Das Erwachen der Macht”

Allein schon weil es Erwachsene und Kids wieder in Freude versetzt, musste ich ihn noch hinzufügen. Egal wie man zu „Star Wars“ steht – er ist der Film, den man 2015 gesehen haben muss.

Filme, die es beinahe in die Liste geschafft hätten (in keiner besonderen Reihenfolge):
„Beasts of No Nation”, „Straight Outta Compton”, „Raum”, „Black Mass”, „The Final Girls”, „Sicario”, „45 Years”, „Carol”, „The Big Short” Die größten Enttäuschungen für mich und Grund für Kopfschmerz sind: „Steve Jobs“ und „The Danish Girl“

Julide Tanriverdi

Ideen? Kommentar? Schreiben Sie Julide eine E-Mail an holodeck@interzonenews.com

 

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via Chebli Mohamed

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