Die Highlights der Verleihung.
Hier finden Sie einige der Highlights aus 87 Oscar-Verleihungen. Die Reihenfolge ist ganz willkürlich – gestalten Sie ruhig Ihr eigenes Ranking.
Ob 2016 auch das Jahr für eine geschichtsträchtige Oscar-Action ist? Sie können diese live erleben und zwar in der Nacht vom 28. auf den 29. Februar.
E!Entertaiment – empfangbar mit Sky - zeigt die 88. Oscar-Verleihung live ab 23:30 Uhr
1973: Marlon Brando verweigert
Der Eklat der Oscarverleihung im Jahr 1973 war mit Sicherheit die Verweigerung von Marlon Brando. Für seine Rolle in dem Film “Der Pate” wurde der Schauspieler mit dem Oscar für die beste männliche Hauptrolle geehrt. Er war nicht anwesend und schickte an seiner statt die Indianerin Sacheen Littlefeather auf die Bühne, die eine Rede zu den Bürgerrechten der Indianer hielt.
1999: Heulsuse Gwyneth Platrow
Die junge Schauspielerin, die im Jahr 1999 einen Oscar für die beste weibliche Hauptrolle in dem Film “Shakespeare in Love” erhielt hat sich als absolute Heulsuse in den Oscarmemoiren verewigt. Bereits als sie sich von ihrem Sessel erhob um die begehrte Statue von Jack Nicholson entgegen zu nehmen. Sie setze sich unter anderem gegen Meryl Streep und Cate Blanchett durch und trug ein rosa Kleid von Ralph Lauren.
2009: Posthume Ehre für Heath Ledger
Im Jahr 2008 verstarb der junge Schauspieler Heath Ledger an einer Überdosis Medikamente. Seine Rolle als Jocker in “Batman” konnte mit Hilfe von Spezialeffekten fertig gedreht wurde. Und dieser Jocker wurde zu einem der Lieblingsbösewichte aller Batmanfilme. 2006 war er bereits für seine Rolle als schwuler Cowboy nominiert, verlor das Rennen aber gegen Philip Seymour Hoffman. Kevin Kline hielte eine emotionale Laudatio und die Schwester und die Eltern von Heath Ledger nahmen die begehrte Trophäe stellvertretend für seine Tochte Matilda entgegen – dieses Mal konnte er gegen Philip Seymour Hoffman gewinnen.
1999: Ein überschwänglicher kleiner Italiener
Mit seinem Film “La Vita e Bella” hat der italienische Schauspieler und Regisseur eine ganz besondere Art und Weise gefunden die Schrecken des Zweiten Weltkrieges darzustellen. Bevor der kleine Italiener den Oscar für den besten fremdsprachigen Film von seiner Landsfrau Sophia Lauren überreicht bekam steig er auf die Stühle und ließ sich von seinen Kollegen feiern. Es folgte eine sehr emotionale Dankesrede und die Bekundung jeden küssen zu wollen. Un momente bello!
2001: Julia Roberts nimmt sich Zeit
Nach Nominierungen für die Filme “Magnolien aus Stahl” und “Pretty Women” wurde Julia Roberts im Jahr 2001 mit dem Oscar für die beste weiblich Hauptrolle in dem Streifen “Erin Brokovich” ausgezeichnet. Sie konnte sich unter anderem gegen Laura Linney durchsetzen. Nachdem ihr die Statue von Kevin Spacey überreicht worden wurde verzichtete die Schauspielerin darauf sich an die vorgegebene Sprechzeit zu halten und führte ihre Dankesrede in voller Länge zu Ende.
2003: Adrien Brody der Küsser
Die Emotionen gehen hoch und die Freude ist unbändig, aber muss man die Kollegin gleich “niederknutschen”? So geschehen im Jahr 2003 als Adrien Brody für seine Rolle in “Der Pianist” mit dem Oscar für die besten Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde. Nachdem er sich unter anderem gegen Nicholas Cage und Daniel Day-Lewis durchgesetzt hatte bedankte er sich mit einem mehr als überschwänglichen Kuss bei seiner Laudatorin Halle Berry.
2003: Michael Moore wird politisch
Das Jahr 2003 brachte nicht nur den legendären Kuss von Adrien Brody und Halle Berry hervor sondern auch eine der wohl apolitischsten Dankesreden der Geschichte. Michael Moore wurde mit dem Oscar für seinen Dokumentarfilm Bowling für Columbine ausgezeichnet. Einem Film, der sich gegen die Waffenpolitik der USA ausspricht. Nachdem er die Auszeichnung von Diane Lane entgegengenommen hatte griff er den amtierenden Präsidenten der USA – George W. Bush – und dessen Kriegspolitik direkt an. “Shame on you, Mr. Bush!”
2007: Ein verunsicherter Martin Scorses
Die Regielegende war bereits sechs Mal für die begehrte Auszeichnung nominiert worden. Unter anderem für seine Arbeit in Filmen wie “Goodfellas”, “Gangs of New York” und “The Aviator”. So oft war der Regisseur leer ausgegangen aber 2007 wurde ihm endlich die Oscar-Ehre zuteil. Überreicht wurde ihm die Auszeichnung für seine Regieleistung in dem Film “The Departed” von seinen Kollegen Francis Ford Coppola, George Lucas und Steven Spielberg und trotz dieser honorigen Laudatoren bat Martin darum doch noch einmal den Inhalt des Umschlags zu prüfen.
2010: Sandra Bullock: Nach dem Regen folgt Sonnenschein
Wie jedes Jahr fand auch im Jahr 2010 am Tag vor der Oscarverleihung die Verleihung der Goldenen Himbeere statt. Diese Ehre wir jenen Schauspielern und Filmen zu Teil, die im vergangenen Jahr besonders schlecht bei den Kritikern ankamen. Unter den Nominierten sind fast jedes Jahr auch Hollywoodgrößen und es kommt auch immer wieder vor, dass diese den nicht sehr begehrten Preis auch erhalten. Was aber so gut wie nie vorkommt ist, dass diese auch anwesend sind um sich die Goldene Himbeere abzuholen. Nicht so im Jahr 2010: Sandra Bullock erhielt in der Nacht vor den Oscars die Goldene Himbeere für ihre Darstellung in dem Film “Verrückt nach Steve” und bedankte sich persönlich. Coole Sache – vor allem unter dem Hintergrund, dass sie sich am nächsten Tag den Oscar für die beste Hauptdarstellerin abholte.
2013: Jennifer Lawrence fällt
Die Aufregung ist natürlich nachvollziehbar und wenn man den Oscar für die beste weibliche Hauptrolle erhält ist der Weg auf die Bühne mit Sicherheit besonders lang. Jennifer Lawrence hatte im Jahr 2013 entweder ihr Kleid nicht oft genug auf “Treppentauglichkeit” getestet oder war einfach so begeistert von ihrem Sieg, dass sie dem Laudator Jean Dujardin gleich in die Arme fallen wollte.
2014: Das Jahrhundert-Selfie
Jedes Jahr ist für den Star, der durch die Oscar-Gala führt eine besondere Herausforderung die besten Sprüche und die besten Witze zu machen. Wichtig dabei ist es politisch korrekt zu bleiben aber dennoch kritisch zu sein – eine Gratwanderung. Im Jahr 2014 hatte die Moderatorin Ellen DeGeneres die Ehre durch die Veranstaltung zu führen und zeichnete sich dadurch aus, dass sie für die Stars Pizza bestellte und das Who-is-Who Hollywoods zum Selfie des Jahrhunderts nötigte.
Oscar-Selfie © Getty Images
2014: Pharell William macht Hollywood happy
In den vergangen Jahren wurde die Musikperformences bei den Oscars immer wichtiger. Sie stehen zwar noch weit hinter der Halbzeitshow bei der Super Bowl aber sind dennoch auf dem besten Weg mehr als nur ein Nebenprodukt der Verleihung zu sein. Auch wenn es um das schauspielerische Talent geht schaffte es Pharell Williams mit seinem Gute-Laune-Song Happy 2014 unter anderem Meryl Streep und Lupita Nyong’o zum Mittanzen zu überzeugen. A very happy moment.
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via Chebli Mohamed
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