Karl Lagerfeld © BANG Showbiz
Der Mode-Designer scheint seiner Zeit wieder um einiges voraus zu sein.
Er zeigte soeben seine Kollektion für ‘Fendi’ auf der Mailänder Fashion Week und sprach mit ‘BoF’ natürlich über das Thema der Stunde, nämlich über das ‘See-Now-Buy-Now’-Modell: “Es ist schrecklich. Ich kann meine Kollektionen präsentieren und sie verkaufen und den Menschen die Zeit geben, ihre Wahl zu treffen, zu bestellen, ihre Kleidung gut produzieren zu lassen und sie Redakteuren zum Fotografieren bereitstellen. Wenn das nicht mehr geht, ist das Ende nah.” Damit unterstützt er den Konsens in Frankreich, denn dort haben sich die großen Häuser wie Dior und Saint Laurent gegen die sofortige Bereitstellung von Mode ausgesprochen.
Für Lagerfeld mache das Modell ohnehin keinen Sinn: “Leute, die wie ‘Fendi’ 300 Läden haben, können das machen aber dann muss man das sechs Monate vorher machen, es den Redakteuren zeigen und irgendwer wird das dann vorher sowieso sehen. Es ist unmöglich. Und Menschen, die keine Shops haben, wissen gar nicht, was sie tun sollen.” Wie immer hat der Modezar seine eigenen Ideen für eine Anpassung an die Zeit: “Die Welt verändert sich – nicht immer zum Guten – aber wir müssen mit der Zeit gehen und mit dem Internet. Da gibt es aber einen Weg und der ist nicht, Unsinn zu reden.” Weiter verplapperte er sich, er arbeite bereits an einer speziellen Kollektion nur fürs Netz.
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via Chebli Mohamed
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