Sky zeigt gerade die vierte Staffel des Erfolgsformats „Brain Games“. Moderator Jason Silva sorgt mit seinem Unterhaltungstalent dabei dafür, dass Wissenschaft unfassbar viel Spaß macht. BESSER hat ihn in Wien getroffen.
Mit strahlendem Lächeln öffnet Jason Silva die Tür. Ich bin nicht die erste Journalistin an diesem Tag, und doch beantwortet der in Venezuela geborene Silva (dessen Urgroßmutter übrigens Österreicherin war) alle Fragen so enthusiastisch, als hätte er sein Leben lang auf sie gewartet. Der 34-jährige Philosoph und Wissenschaftsvortragende blüht auf, wenn er uns die Welt erklärt. Neurologie, Astrophysik und Technik klingen auf einmal wie die aufregendsten Themen der Welt. Kein Wunder, dass das Format „Brain Games“, das sich mit neurowissenschaftlichen Methoden und Erkenntnissen beschäftigt, so erfolgreich ist und in 171 Ländern ausgestrahlt wird.
Warum noch philosophieren, wenn wir doch anscheinend alles einfach mit wissenschaftlichen Fakten erklären können? Es wird dann philosophisch, wenn wir Fakten und rationale Erklärungen hernehmen und sie in Bezug setzen: Was ist der Sinn des Lebens? Was heißt es, ein Mensch zu sein? Natürlich sind wir letztlich alle erklärbare Biomasse. Aber nur weil ich etwa Mozarts Werke mit Noten übersetzen oder mathematisch erklären kann, macht es sie deswegen nicht weniger erhaben und großartig. Wir sind mehr als die Summe unserer Teile.
Warum sollen wir „Brain Games“ ansehen? Weil es die Neurowissenschaft transparenter macht. Die Serie ist der erste Schritt, um Neues zu lernen. Und hey, 40 Minuten unterhalten zu werden und dabei zu lernen, das ist einfach ziemlich cool.
Messen Sie eigentlich paranormalen Phänomenen mit all Ihrem Wissen noch irgendeine Bedeutung bei? Na ja, Makro- und Mikrokosmos können fast schon gruselig sein, wenn man sich tief in die Materie begibt. Ich glaube schon, dass da vieles ist, was wir nicht verstehen. Aber das heißt einfach, dass wir noch nicht alle Antworten haben. Nicht, dass es keine gibt.
Werden wir alle in Zukunft von Maschinen ersetzt werden? Zuallererst: Wir sind Maschinen. Aber ja, ich glaube, Arbeitsplätze werden in Zukunft von nonbiologischen Maschinen ersetzt. Aber ist das schlimm? Vor Tausenden Jahren gab es keine Maschinen. Schau, wie es sich im Vergleich dazu entwickelt hat. Das waren große Schritte, aber die Menschheit hat trotzdem überlebt.
Lisa Vesely
Brain Games:
Staffel vier seit 11.2., um 21.00 Uhr auf Nat Geo/HD, Sky Go & Sky On Demand
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via Chebli Mohamed
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