jeudi 25 février 2016

Österreich und die Oscars

Christoph Waltz

Christoph Waltz © Getty Images

Der Goldjunge mag das kleine Land.

Auch in diesem Jahr ist Österreich wieder bei den Oscars dabei. Wenn es am 28. Februar in Los Angeles um die begehrte Trophäe geht wird darf sich auch eine deutsch-österreichische Produktion Hoffnungen machen. Der Kurzfilm “Alles wird gut” von dem deutschen Regisseur Patrick Vollrath geht mit in das Rennen um die begehrte goldene Statue. Es handelt sich dabei um den Abschlussfilm, den Vollrath im Zuge seiner Ausbildung an der Filmakademie Wien gedreht hatte. Der Film handelt von einem Wochenendevater, der seine Tochter heimlich außer Landes bringen will. Der im Jahr 1985 geborene Vollrath ist bei dem 30 Minuten-Film für Drehbuch, Regie, Schnitt und Produktion verantwortlich.

Diese deutsch-österreichische Produktion kann sich in eine Liste zahlreicher weitere Nominierungen aber auch Gewinner aus dem kleinen Land Österreich einreihen. In der Geschichte der Oscars waren Filmemacher oder Schauspieler aus Österreich 113 Mal für einen Oscar nominiert und durften auch 37 Mal die Statue mit nach Hause nehmen. 2013 konnten sowohl Michael Haneke – für seinen Film “Liebe”- und der Schauspieler Christoph Waltz für seine Rolle in dem Streifen “Django Unchained” zum letzten Mal für Österreich gewinnen. Übrigens: sieben Mal brachte Billy Wilder den Goldjungen in unser Land.

Neben den künstlerischen Leistungen zeichnet sich nun schon seit 22 Jahren der Kärntner Wolfgang Puck mit seinem Team für das Catering bei den Oscars verantwortlich. Diese kulinarische Herausforderung nutzt der Self-Made-Millionär dazu für seine zahlreichen Restaurants Werbung zu machen, denn immerhin haben allein im letzen Jahr fast 37 Millionen Menschen die Gala verfolgt.

Liste der österreichischen Oscargewinner

1935: Max Steiner für The Informer (Beste Filmmusik)
1936: Erich W. Korngold für Anthony Adverse (Beste Filmmusik)
1937: Paul Muni für The Story of Louis Pasteur (Bester Hauptdarsteller)
1938: Joseph Schildkraut für The Life of Emile Zola (Bester Nebendarsteller)
1938: Karl Freund für The Good Earth (Beste Kamera)
1939: Erich W. Korngold für The Adventures of Robin Hood (Beste Filmmusik)
1942: Nathan Juran für How Green Was My Valley (Bestes Szenenbild)
1943: George Froeschel für Mrs. Miniver (Bestes adaptiertes Drehbuch)
1943: Max Steiner für Now Voyager (Beste Filmmusik)
1945: Max Steiner für Since You Went Away (Beste Filmmusik)
1946: Billy Wilder für Lost Weekend (Beste Regie)
1946: Billy Wilder für Das verlorene Wochenende (Bestes adaptiertes Drehbuch)
1950: Harry Horner für The Heiress (Bestes Szenenbild (Schwarzweiß))
1951: Billy Wilder für Sunset Boulevard (Bestes Originaldrehbuch)
1952: John Alton für An American in Paris (Beste Kamera, Farbe)
1952: Fred Zinnemann für Benjy (Bester Dokumentar-Kurzfilm)
1954: Walter Reisch für Titanic (Bestes Originaldrehbuch)
1954: Fred Zinnemann für From Here to Eternity (Beste Regie)
1955: Sam Spiegel für Die Faust im Nacken (Bester Film)
1958: Sam Spiegel für Die Brücke am Kwai (Bester Film)
1959: Frederick Loewe für Gigi (Bester Song)
1961: Ernest Gold für Exodus (Beste Filmmusik (Drama))
1961: Billy Wilder für The Apartment (Bester Film)
1961: Billy Wilder für The Apartment (Beste Regie)
1961: Billy Wilder für The Apartment (Bestes Originaldrehbuch)
1962: Harry Horner für The Hustler (Bestes Szenenbild (Schwarzweiß))
1962: Maximilian Schell für Das Urteil von Nürnberg (Bester Hauptdarsteller)
1963: Sam Spiegel für Lawrence von Arabien (Bester Film)
1964: Sam Spiegel (Irving G. Thalberg Memorial Award)
1967: Fred Zinnemann für Ein Mann zu jeder Jahreszeit (Beste Regie)
1967: Fred Zinnemann für Ein Mann zu jeder Jahreszeit (Bester Film)
1979: Peter Zinner für The Deer Hunter (Bester Schnitt)
1988: Billy Wilder (Irving G. Thalberg Memorial Award)
2008: Stefan Ruzowitzky – Die Fälscher (Bester fremdsprachiger Film)
2010: Christoph Waltz – Inglourious Basterds (Bester Nebendarsteller)
2013: Christoph Waltz – Django Unchained (Bester Nebendarsteller)
2013: Michael Haneke – Liebe (Bester fremdsprachiger Film)

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via Chebli Mohamed

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