lundi 7 septembre 2015

Sky Film-Highlights im September & Oktober

Interstellar © 2014 Warner Bros. Entertainment Inc. and Paramount Pictures Corporation. All Rights Reserved.

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Interstellar – Die Christopher-Nolan-Produktion auf Sky

Der oscarprämierte Science-Fiction-Knaller fasziniert nicht nur Fans des Genres. Sky zeigt das packende Szenario rund um die Zukunftsbedrohung der gesamten Menschheit

Die Erde ist in naher Zukunft zu einem lebensfeindlichen Planeten verkommen. Ex-NASA-Pilot Cooper lebt mit seinen Kindern auf einer abgelegenen Farm – bis er auf das geheime NASA-Projekt seines alten Mentors Dr. Brand stößt: Ein Wurmloch in der Nähe des Saturns könnte als Tor zu einer anderen Galaxie die Chance eröffnen, einen neuen Planeten zu besiedeln. Gemeinsam mit Brands Tochter soll Cooper ins All fliegen, um ein neues Zuhause für die Menschheit zu finden.

Der Cast für „Interstellar“ kann sich neben der aufregenden Handlung sehen lassen: Matthew McConaughey als Cooper, Anne Hathaway als Dr. Amelia Brand, Matt Damon als Dr. Mann, Michael Caine als Professor Brand, Jessica Chastain und viele mehr. Doch die hervorragende Besetzung alleine ist es nicht, die den Science-Fiction-Film von Christopher Nolan (der auch für „Inception“ Regie führte und das Drehbuch mit seinem Brudern Jonathan schrieb) ausmacht. Viel eher ist es das perfekte Zusammenspiel zwischen dem Staraufgebot, dem Drehbuch und den visuellen Effekten. Für diese wurde der Film heuer übrigens mit dem Oscar ausgezeichnet. Nominiert war der 165 Millionen Dollar teure Film außerdem in den Kategorien „Beste Filmmusik“ für Hans Zimmer, „Bestes Szenenbild“ für Nathan Crowley und Gary Fettis,
„Bester Ton“ und „Bester Tonschnitt“ für Richard King.

Klara Vorderdörfler

“Interstellar”

am 04.10. um 20:15 Uhr auf Sky Cinema/HD, Sky Go und Sky Anytime 





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Märchenhaft

Cinderella

ab 10.09. auf Sky Select/HD 

Mehr Infos zu 'Cindarella'

Fakten: 

  • REGIE: Kenneth Branagh
  • KAMERA: Haris Zambarloukos
  • DREHBUCH: Chris Weitz
  • MUSIK: Patrick Doyle
  • DARSTELLER: Cate Blanchett, Lily James, Richard Madden, Stellan Skarsgård, Holliday Grainger, Sophie McShera, Derek Jacobi, Helena Bonham Carter, Ben Chaplin, Hayley Atwell

Inhalt:
Die Neuinterpretation des Märchens um das schöne Aschenputtel, das von ihrer Stiefmutter schikaniert wird, erfährt in Cinderella eine leichte Akzentverschiebung: Im Mittelpunkt steht nun vielmehr der Prinz (Richard Madden), der im Original noch der geheimnisvollen Schönen (Lily James) hinterherspürte. Während seine Eltern eine politisch motivierte Hochzeit zu arrangieren suchen, verliebt sich ihr davon wenig begeisterter Sohnemann ausgerechnet in die Dienstmagd der Zukünftigen. Wie sich später herausstellt, ist sie die Stiefschwester, die unter der harten Hand der Stiefmutter (gespielt von Cate Blanchett) ein trostloses Leben führt. Dann aber greift die gute Fee (Helena Bonham Carter) mit helfender Hand ein.

Hintergrund: 
Kenneth Branagh, der bei Cinderella Regie führt, hat sich als Schauspieler und Regisseur einen Namen gemacht. So spielte er beispielsweise Professor Gilderoy Lockhardt in Harry Potter und die Kammer des Schreckens und führte bei einigen Shakespeare-Verfilmungen und bei Thor Regie. Wenngleich ein überschaubares Œuvre, klingt es doch viel versprechend für Disneys zweite Adaption eines Animationsfilms aus eigenem Hause nach Alice im Wunderland, bei dem Tim Burton federführend für den düster-schrägen Look war. Die richtige Mischung aus Herz und Witz sollten für das Drehbuch Aline Brosh McKenna (Der Teufel trägt Prada, Wir kaufen einen Zoo) und Chris Weitz (Antz, About a Boy oder: Der Tag der toten Ente) gewährleisten.






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Sündhaft

Who Am I? Kein Sytstem ist sicher

am 22.09. um 20:15 Uhr, auf Sky Cinema/HD

Mehr Infos zu 'Who Am I?'

Fakten: 

REGIE: Baran bo Odar
KAMERA: Nikolaus Summerer
DREHBUCH: Baran bo Odar
MUSIK: Michael Kamm, Jaro Messerschmidt
PRODUKTION:Quirin Berg, Max Wiedemann
DARSTELLER: Tom Schilling, Elyas M’Barek, Wotan Wilke Möhring, Antoine Monot, Jr., Hannah Herzsprung, Trine Dyrholm, Stephan Kampwirth, Leonard Carow

Inhalt:

Berlin 2014: Der Außenseiter Benjamin (Tom Schilling) ist ein Computer-Hacker. Sein Leben findet in der virtuellen Welt des Netzes statt. Hier lernt er auch den charismatischen Max (Elyas M’Barek) kennen, der ihn mit seinem Kumpel Stephan (Wotan Wilke Möhring) und dem paranoiden Paul (Antoine Monot Jr.) bekannt macht. Die Freunde gründe gemeinsam das Hacker-Kollektiv CLAY (für Clowns Laughing At You), mit dem sie durch Spaß-Aktionen die Aufmerksamkeit der Netzgemeinde auf sich ziehen wollen. Schnell erreicht die Gruppe Kultstatus unter Netzaktivisten. Auch privat scheint es sich für Benjamin endlich zum Guten zu entwickeln, als er die attraktive Marie (Hannah Herzsprung) kennenlernt. Doch dann gehen sie zu weit. Plötzlich finden sie sich auf den Fahndungslisten der Polizei und Geheimdienste wieder, die ihnen die Ermittlerin Hanne Lindberg (Trine Dyrholm) auf die Fährte schicken. Statt ein wenig Ruhm und Anerkennung zu bekommen, gilt Benjamin plötzlich als einer der meistgesuchten Hacker der Welt.

Hintergrund: 

Drehbuch und Regie zu Who Am I stammen von Baran bo Odar, der zuletzt mit seinem Thriller Das letzte Schweigen auch international für Aufmerksamkeit sorgte. Für Who Am I – Kein System ist sicher gelang es ihm, die erste Riege der deutschen Nachwuchsstars zu verpflichten. Neben Tom Schilling, der für seine Rolle in Oh Boy 2012 gefeiert wurde, ist auch Mädchenschwarm Elyas M’Barek dabei, dessen Vorgängerprojekt Fack ju Göhte zum erfolgreichsten Deutschen Film 2013 wurde. An ihrer Seite sind die erfahrenen Charakterdarsteller Wotan Wilke Möhring(Homevideo) und Antoine Monot Jr. (Absolute Giganten) zu sehen, sowie Hannah Herzsprung, die zulezt mitDie geliebten Schwestern im Wettbewerb der Berlinale 2014 zu sehen war.






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Heldenhaft

Avengers: Age of Ultron

ab 24.09. auf Sky Select/HD 

Mehr Infos zu 'Avengers:Age of Ultron'

Fakten: 

Inhalt:

Was sollen die Rächer davon halten? Nachdem Nick Fury (Samuel L. Jackson) mithilfe von Black Widow (Scarlett Johansson) alle Überredungskünste aufwenden musste, um Genie und Lebemann Tony Stark aka Iron Man (Robert Downey Jr.), den Asgard-Exilanten Thor (Chris Hemsworth), die wandelnde Zeitbombe Bruce Banner (Mark Ruffalo) und sein Alter Ego, den unglaublichen Hulk, sowie den aus der Zeit gefallenen Steve Rogers (Chris Evans), besser bekannt als Captain America, für die Dienste von S.H.I.E.L.D. zu verpflichten, um nicht weniger als die Welt vor der außerirdischen Bedrohung durch die Chitauri zu bewahren, da heißt es auch schon: “Avengers Dis-Assemble!” – zumindest von seiten S.H.I.E.L.D.s (s. die Ereignisse von Captain America 2: The Return of the First Avenger). Dabei hat Tony Stark aus erster Hand gesehen, welchen Gefahren die Welt von außerhalb ausgesetzt sind bzw. sein können. Als die Avengers bei einem Einsatz gegen Baron Wolfgang von Strucker (Thomas Kretschmann) und seinen Hydra-Schergen in den Besitz des Szepters, der Loki (Tom Hiddleston) zu großer Macht gebracht hatte.

Mithilfe der Alien-Technologie und seines Kollegen Banner will Stark sein Herzensprojekt der Friedens-Sicherung reaktivieren, in Gestalt der künstlichen Intelligenz namens Ultron (im Original gesprochen von James Spader). Doch dieser hat eine unorthodoxe Vorstellung von Frieden und stellt sich gegen seine Schöpfer: Ultron will jegliches organisches Leben von der Erde tilgen, die Menschheit inklusive. Erneut ist es an den Avengers zusammen zu kommen, um mit ihren vielfältigen Fähigkeiten Ultron wieder in seine Schranken zu weisen. Unterstützung erhalten sie dabei nach ersten Missverständnissen von dem Geschwisterpaar Pietro und Wanda Maximoff beziehungsweise Quicksilver (Aaron Taylor-Johnson) und Scarlet Witch (Elizabeth Olsen) sowie The Vision (Paul Bettany).

Hintergrund: 

Nachdem Iron Man 3 Phase 2 des sogenannten Marvel Cinematic Universe eingeleitet hatte, sollten Captain America 2: The Return of the First Avenger, Thor 2: The Dark Kingdom und Guardians of the Galaxy in den folgenden Monaten den aus den etablierten Comic-Helden bestehenden Mikrokosmos weiter ausbauen, um dann 2015 in Marvel’s The Avengers 2: Age of Ultron sämtliche Fäden zusammen zu führen. Nach dem fulminanten Erfolg von Marvel’s The Avengers – über 1,5 Milliarden Dollar Einspiel bei ‘überschaubaren’ geschätzten 220 Millionen Dollar – war den Machern hinter Produzent Kevin Feige natürlich daran gelegen, an der Erfolgsformel festzuhalten, was auch bedeutete, das bisherige Schauspieler-Ensemble weiter zu verpflichten. Dies gestaltete sich gerade im Falle von Robert Downey Jr. schwieriger, da er seinen Deal über vier Filme (dreimal Iron Man, einmal Avengers) bereits erfüllt hatte. Eine Millionengage und eine Gewinnbeteiligung an Marvel’s The Avengers 2: Age of Ultron sprachen für sich und waren durchaus überzeugend.

Wie schon bei The Avengers war Joss Whedon (Buffy – Im Bann der Dämonen) auch bei The Avengers 2 für Drehbuch und Regie zuständig. Der Titel orientiert sich an einer abgeschlossenen Geschichte, geschrieben von u.a. Brian Bendis, hat aber ansonsten mit dem Comic nicht viel gemein.






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Herzhaft

Die Entdeckung der Unendlichkeit

am 06.10. um 20:15, auf Sky Cinema/HD

Mehr Infos zu 'Die Entdeckung der Unendlichkeit'

Fakten: 

  • REGIE: James Marsh
  • KAMERA: Benoît Delhomme
  • DREHBUCH: Anthony McCarten
  • MUSIK: Jóhann Jóhannsson
  • DARSTELLER: Charlie Cox, Felicity Jones, Eddie Redmayne, Charlotte Hope, Simon McBurney, Emily Watson, Maxine Peake, Adam Godley, David Thewlis, Harry Lloyd

Inhalt:
Cambridge, 1963: Stephen Hawking (Eddie Redmayne) ist ein außerordentlich begabter Student an der Elite-Universität Oxford, auch wenn er seine Tage lieber im Bett verbummelt als zu arbeiten. Auf einer Party lernt der linkische Stephen die attraktive Romanistik-Studentin Jane (Felicity Jones) kennen und lieben. Dann droht eine schreckliche Diagnose das junge Glück zu zerstören: Stephen leidet unter der fortschreitenden Nervenkrankheit ALS und hat wahrscheinlich nur noch zwei Jahre zu leben. Trotzdem ist Jane nicht bereit, ihre Liebe aufzugeben, und entscheidet sich, gemeinsam mit Stephen zu kämpfen. Sie heiraten und bekommen drei Kinder, während Stephen zu einem gefeierten Physik-Star aufsteigt. Aber seine Krankheit schreitet unerbittlich voran und zwingt ihn schließlich in den Rollstuhl. Jane droht an der aufopferungsvollen Pflege zu zerbrechen. Doch selbst als ihre Ehe scheitert, bewahren sich Stephen und Jane gegenseitigen Respekt und eine innige Freundschaft.

Hintergrund: 
Stephen Hawking ist spätestens seit seinem brillanten, populärwissenschaftlichen Bestseller “Eine kurze Geschichte der Zeit” ein gefeierter Physik-Star, auch wegen seines unermüdlichen Kampfs gegen seine Krankheit. Oscarpreisträger James Marsh (“Man on a Wire”) stellt aber nicht Hawking selbst, sondern seine Beziehung zu seiner ersten Frau Jane in den Mittelpunkt seines Biopics. Er orientiert sich dabei an ihrer eigenen Bestseller-Autobiografie “Die Liebe hat elf Dimensionen: Mein Leben mit Stephen Hawking”. Marsh gelingt ein berührendes, inspirierendes und bei all seiner Tragik überraschend humorvolles Romantikdrama, das frei von jedem Kitsch von einer Liebe erzählt, die beinahe alles überwindet. Getragen wird es vor allem vom überragenden Eddie Redmayne, der beeindruckend authentisch Stephen Hawking über 30 Jahre verkörpert. Mit immer limitierteren Mitteln gelingt es ihm, Hawkings innerem Kampf emotionale Tiefe zu geben. Dafür wurde er völlig zu Recht mit dem Golden Globe und dem Oscar ausgezeichnet.






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via Chebli Mohamed

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