lundi 7 septembre 2015

Die Minions – Die schräge Welt der gelben Helden

Sie sind gelb, ein- oder zweiäugig, sehen aus wie Zylinder auf Storchenbeinen und kennen nur ein Ziel: Schurken zu dienen (das ist aber gar nicht so einfach)

Die Minions als unwiderstehliche Erfolgsfiguren

Gauner Grus seltsame Helfer

Spin-off von „Ich – Einfach unverbesserlich“

In dem wundervollen Animationshit „Ich – Einfach unverbesserlich“ wuselten die kleinen gelben Männ-, äh, Minions ständig um Gauner Gru herum, der nichts anderes im Sinn hatte, als den Mond zu stehlen, um endlich als größter Verbrecher aller Zeiten anerkannt zu werden. Und genau darauf stehen die kleinen Helferleins. Denn sie haben nichts anderes im Sinn, als dem irdischen Oberschurken zu dienen. Aus einem einfachen Grund: Es ist ihnen seit Urbeginn in ihre DNS geschrieben. Und da uns das so gefallen hat, hat Illumination Entertainment ein Spin-off produziert, das, wie in solchen Fällen durchaus üblich, vor der Zeit Grus spielt (dem aber ein späterer Auftritt in jugendlichem Alter gegönnt wird), der für das weitere Schicksal der Minions entscheidend ist.

Minion © iStock

Minion © iStock

Die Suche nach einem Schurken

Die Minions leiden an Depressionen

Sie haben T-Rex auf dem Gewissen, Dschingis Khan ins Jenseits befördert und Dracula den Garaus gemacht. Einfach, weil sie Pech hatten. Denn das einzige Ziel der Minions, die seit Urzeiten existieren, ist es, im Sold eines Schurken zu stehen. Nachdem sie aber sämtliche Meister, wie sie die Obergauner nennen, aus Missgeschick ins Jenseits befördert haben (dazu zählen übrigens auch ein Steinzeitcapo, ein wilder Ritter und Napoleon Bonaparte), haben sie sich in die Antarktis zurückgezogen, wo sie eine Depression kalt erwischt hat. Doch Kevin, Stuart und Bob geben nicht auf und beschließen, nach Florida zu einer Verbrechermesse zu reisen, um sich einem neuen Herrn anzudienen. Was folgt, ist eine turbulente Jagd nach London, bei der Minion-Kind Bob kurzfristig sogar zum rechtmäßigen König von England gekrönt wird.

 

DIE „MINIONS“ SPIELTEN AM ERSTEN WOCHENENDE IN DEN USA MEHR ALS 100 MILLIONEN EURO EIN: DER BESTE START FÜR EINEN TRICKFILM NACH „SHREK 3“

REGISSEUR PIERRE COFFIN LEIHT IN DER ORIGINALFASSUNG DREI MINIONS SEINE STIMME, NÄMLICH KEVIN, BOB UND STUART

DIE MINIONS-SPRACHE WEIST EINFLÜSSE AUS DEM ENGLISCHEN, ITALIENISCHEN UND JAPANISCHEN AUF – FÜR ESSEN GIBT ES NUR EIN WORT: BANANA

Joseph Park

 

 

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via Chebli Mohamed

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