Quentin Tarantino © Getty Images
In drei US-Städten wehren sich die Polizisten
Am letzten Samstag (24. Oktober) hatte der 52-Jährige Quentin Tarantino an einer Demonstration gegen Polizeigewalt teilgenommen. Da die Zusammenkunft nur wenige Tage nach der Erschießung eines New Yorker Polizisten stattgefunden hatte, war der Kult-Regisseur sofort ins Kreuzfeuer der Beamten geraten.
In einer offiziellen Stellungnahme begründete John McNesby, Präsident der Gewerkschaft ‘Philadelphia Fraternal Order of Police Lodge 5′, die radikale Entscheidung folgendermaßen: “Tarantino hat durch seine Handlungen gezeigt, dass er ein Polizei-Gegner ist. Mr. Tarantino hat an seinen Filmen, die der Gesellschaft Gewalt und Respekt für Kriminelle eintrichtern, gut verdient. Nun stellt es sich heraus, dass er auch Cops hasst.” Diese Maßnahme vertrete die Interessen der rund 14.000 Mitglieder und sei einstimmig beschlossen worden. Auch die Polizei-Gewerkschaft in Los Angeles hatte sich am Dienstag (27. Oktober) dem Boykott bereits angeschlossen.
Initiiert worden war die Protestaktion von Patrick Lynch, dem Vorsitzenden der New Yorker ‘Patrolmen’s Benevolent Association’. Dieser hatte den ‘Oscar’-Preisträger als “Cop-Hasser” bezeichnet, der Verbrechen in der Öffentlichkeit glorifiziere.
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via Chebli Mohamed
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