mardi 27 octobre 2015

Wird er wirklich der neue James Bond?

Idris Elba

Idris Elba © Getty Images

Noch harren wir gespannt auf Daniel Craigs Auftritt im neuesten Bond-Abenteuer. Doch schon jetzt brodelt es in der Gerüchteküche. Und daran ist Mr. Craig selbst nicht unschuldig.

Warum hört niemand auf Ian Fleming? Der Bond-Schöpfer beschrieb seinen Superagenten schließlich ganz genau: 1,83 Meter groß, 76 kg schwer, schlank, blaue Augen, schwarze Haare. Daniel Craig kommt diesem Ideal sehr nahe, macht aber keinen Hehl daraus, dass er die Lizenz zum Töten abgeben möchte. Doch die Produzenten klammern sich an ihren erfolgreichsten Darsteller – vor dem Start von „Skyfall“ ließen sie ihr Zugpferd für zwei weitere Filme unterschreiben. Trotzdem dürfte Big Ben bald zu letzten Mal für den offiziell sechsten Bond geschlagen haben, selbst wenn Produzentin Barbara Broccoli beteuert: „Ich möchte mir nie Gedanken über Daniels Nachfolge machen.“ Angeblich scheint das Ende von „Spectre“ einen Ausstieg möglich zu machen. Auf die Frage, ob dies Craigs letzte Mission gewesen sein könnte, meint Bond-Girl Léa Seydoux vielsagend: „Ich weiß es nicht. Das Ende ist nicht eindeutig.“

 

 

 

 

Die heißesten Kandidaten im Bond-Rennen

Aussagen wie diese schüren die Fantasien der Buchmacher. Ginge es nach ihnen, dann wird die Nachfolge unter zwei Kandidaten entschieden, von denen einer ganz sicher nicht in Flemings Schablone passt. Auf der Favoritenliste ganz oben steht Idris Elba, der sich mit Serien wie „The Wire“ eine Fangemeinde aufgebaut und mit „Mandela“ auch künstlerische Lorbeeren geerntet hat. Nicht zuletzt, weil ihm Craig Talent zu einem guten 007 attestiert hat. Doch gerade der aktuelle Hype könnte seine Chancen zunichtemachen: „Würden die Produzenten mich besetzen, dann wäre das doch keine Überraschung mehr“, sagt er selbst. Diese paradoxe Logik würde auch die Chancen von Favorit Nummer zwei, dem rothaarigen „Homeland“-Darsteller Damian Lewis, schmälern. Gegen ihn spricht freilich noch ein anderes Argument: Er ist bereits 44 Jahre alt – nur drei Jahre jünger als Craig. Würde er anheuern, dann wäre er beim vierten Film schon 54, 55 – also ein Seniorenagent à la Roger Moore. Aus dem gleichen Grund wirkt auch die Debatte um Elba, der am 6. September 43 geworden ist, müßig.

So gesehen ist alle Hysterie derzeit nur Energieverschwendung, auch wenn die Gerüchteküche weiterbrodelt. Sollte „Spectre“ floppen, dann könnten Daniel Craigs Tage als Bond schnell gezählt sein – doch dies ist ein wenig realistisches Szenario. Aber ausgerechnet der Hauptdarsteller selbst sorgt jetzt für die allergrößte Spannung. Sein Statement im Juli dieses Jahres: „Ich habe noch für keinen weiteren Bond-Film bestätigt.“ – Dann kam die scheinbare Entwarnung Anfang Oktober: Er hat also nun doch. Bis kurz darauf ein Interview erschien, in dem er ankündigte, die Walter PPK schon jetzt an den Nagel zu hängen – weitere Einsätze so gut wie ausgeschlossen. Bei so viel Konfusion könnte man fast eines vergessen: Am 6. November kommt der neue Bond in die Kinos.

Rüdiger Sturm

Sky 007 HD

Der Event-Sender zeigt noch bis 6.12. alle Bond-Filme.

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via Chebli Mohamed

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