Taylor Swift © Splash News
Kendrick Lamar ist der große Gewinner, Adele hat technische Probleme und Taylor Swift schlug zurück.
Bei den 58. Grammy-Verleihungen, die gestern (15. Februar) in Los Angeles im Staples Center stattfanden, ging es allgemein gesagt doch eher langweilig zu. Lamar konnte fünf Preise mit nach Hause nehmen, unter anderem für den Besten Rap Song und das beste Musikvideo und gab eine denkwürdige Performance zum Besten. Bruno Mars konnte mit Mark Ronson und ‘Uptown Funk’ die Platte des Jahres abstauben.
Swift gewann den ‘Album des Jahres’-Preis, den zuvor Kanye West verlangt hatte. Auf den Twitter-Krieg nahm Swift mit sanftem Unterton Bezug, so stellte sie bei ihrer Dankesrede klar: “Als erste Frau, die den Album-des-Jahres-Grammy zweimal bekommt, möchte ich jungen Frauen sagen: Es wird Leute geben, die auf deinem Weg versuchen, deinen Erfolg zu untergraben oder versuchen, deinen Ruhm oder deine Errungenschaften für sich in Anspruch zu nehmen. Aber wenn du dich auf deine Arbeit konzentrierst und dich nicht ablenken lässt von solchen Leuten, wirst du eines Tages ankommen und dich umsehen – und dann wirst du wissen, dass du es allein warst und die Menschen, die dich lieben, die dich dahin gebracht haben. Und das wird das tollste Gefühl auf der Welt sein.”
Adele kämpfte in ihrer Performance mit der Technik, twitterte anschließend aber, dass es lediglich an den Klaviermikrofonen gelegen hat, dass sie sich so schräg angehört hat. Lady Gagas Bowie-Medley stieß auch auf keine so große Begeisterung, so twitterte selbst sein Sohn Duncan, sie sei wohl etwas zu verkrampft an die Performance herangegangen. Auch die ‘Hollywood Vampires’-Lemmy-Gedenkperformance zählte laut ‘Guardian’ nicht zu den großen Perlen des Abends. Eine glänzte durch Abwesenheit: Rihanna kam nicht wegen einer angeblichen Bronchitis. Oder sie hatte keine Lust, sich den Mund verbieten zu lassen, angeblich soll sie nämlich abgemahnt worden sein, keine Schimpfwörter auf der Bühne zu benutzen.
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via Chebli Mohamed
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